| Fledermäuse in den Nachrichten Jetzt wahrscheinlich als Ursprung von SARS identifiziert; werden Fledermäuse in China getötet? 29. September 2005 Die wahrscheinliche Quelle der Atemwegserkrankung SARS ist die Hufeisennase, wie eine neue Studie in der Zeitschrift Wissenschaft vermuten lässt. Forscher fanden ein Virus, das eng mit dem SARS Coronavirus in Fledermäusen aus drei Regionen Chinas verwandt ist. 2003 wurden durch den Ausbruch von SARS 770 Menschen getötet und es entstand ein wirtschaftlicher Schaden in Millionenhöhe. Werden Fledermäuse verfolgt? Umweltschützer und Wissenschaftler sind besorgt, dass Fledermäuse in großer Zahl getötet werden könnten, nachdem sie als die mögliche Quelle des SARS Virus identifiziert wurden. Vampire töten 23 in Brasilien, Abforstung wird beschuldigt 7. November 2005 Tollwütige Vampirfledermäuse haben 23 Personen getötet und mehr als 1000 Personen angegriffen, bestätigten die brasilianischen Behörden letzte Woche. Die Fledermäuse waren aus ihrer normalen Regenwaldumgebung vertrieben worden, da die Abforstung in dieser Region sich verschlimmert hatte. In einem Versuch, den tödlichen Folgen Einhalt zu gebieten, haben die Gesundheitsbehörden 1350 Personen mit einem Mittel gegen Tollwut in den letzten zwei Monaten behandelt. Vögel und Fledermäuse sind für die Samenverteilung in tropischen Wäldern verantwortlich 27. September 2005 Wissenschaftler glauben, dass sie einen Weg gefunden haben, wie tropische Wälder in abgeforsteten Gebieten wieder angepflanzt werden können. Der Plan würde schnell wachsende Früchte tragende Bäume wie Feigenbäume umfassen, die in den ehemals bewaldeten Gebieten wieder angepflanzt werden. Diese Bäume würden Vögel und Fledermäuse anlocken, die dann die Samen in nahegelegenen Wäldern ablegen würden. Durch die fallenden Samen würden dann einheimische Waldarten wieder auf den abgeforsteten Flecken Fuß fassen können. Wissenschaftler werden diese Theorie in Veracruz, Mexico, testen, um zu sehen ob Vögel und Fledermäuse in das Gebiet zurückkehren um einen Beitrag zu der Biovielfalt des Waldes zu leisten. Sex versus Intelligenz: Größere Hoden bedeuten kleineres Gehirn 13. Dezember 2005 In einer kürzlichen Studie zu Fledermäusen fand Scott Pitnick, Professor für Biologie an der Syracuse Universität heraus, dass die Hodengröße mit der Gehirngröße in Verbindung steht. Mit anderen Worten, je größer die Hoden einer Fledermausart sind, desto kleiner ist das Gehirn. Pitnicks Team verglich die Gehirn- und Hodengröße bei 334 Fledermausarten, um den Beitrag der geschlechtlichen Selektion zur Entwicklung des Gehirns herauszufinden. Weitere Nachrichten zu Fledermäusen und Bilder |