| Eine alternative Theorie, zur Vielfalt der Regenwälder
Im November 2005 unterbreitete eine Gruppe Wissenschaftler eine neue Theorie zur Erklärung der Artenvielfalt im Regenwald . Sie diskutierten die "Nischentheorie", wie sie im Text links beschrieben wurde, als unzureichend für die Erklärung, wie ökologische Gemeinschaften sich zusammensetzen, um einen begrenzten Raum gemeinsam nutzen zu können. Sie gingen vielmehr davon aus, dass die Mitgliedschaft in einer solchen Gemeinschaft von der Veränderung in der Geburten- und Todesrate unter den Arten abhängig sei. Diese Geburten- und Todesraten hängen von der Artendichte ab - reichlich vorhandene Arten haben eine niedrigere Geburten- und eine höhere Todesrate, während seltene Arten höhere Geburten- und niedrigere Todesraten haben. Faktisch regulieren sich die Regenwaldarten selbst, indem sie für andere Platz machen, wenn sie den Mitgliedschaftsregeln der Gemeinschaft folgen. |